Warum hast du dich für die Deutsche Flugsicherung als Arbeitgeber entschieden?
„Mich fasziniert, wie ich vom Boden aus Abläufe im Himmel koordiniere - in einem System, das komplex ist und in dem Verantwortung von Anfang an ernst genommen und professionell begleitet wird.“
Sophia, dual Studierende, Ausbildung zur Fluglotsin
Der Werdegang
„Vom Abitur ohne jede Luftfahrterfahrung bis zur ersten Radarprüfung - in zwei Jahren bin ich einer Welt gelandet, die heute meine Leidenschaft ist.
2023 habe ich mein Abitur gemacht, und bis dahin eigentlich noch gar nichts mit Luftfahrt
zu tun gehabt. Außer vielleicht, dass ich als Kind unbedingt Astronautin werden wollte. Im
selben Jahr habe ich dann das Auswahlverfahren durchlaufen und im Sommersemester
2024 schließlich das duale Studium „Air Traffic Management“ an der Hochschule Worms
begonnen. Das ging drei Semester lang und in der vorlesungsfreien Zeit habe ich in Praxisphasen den Betrieb näher kennengelernt. Meine Praxisphasen durfte ich in
verschiedenen Abteilungen in Langen und München verbringen. Besonders spannend war
es, in München den Centerlotsen über die Schulter zu schauen, den Tower zu besuchen
und sogar eigene Analysen mit echten Flugdaten zu erstellen. Nach diesen 3 Semestern habe ich im August 2025 die Ausbildung zur Fluglotsin begonnen und jetzt den ersten Teil der Ausbildung beendet. In den 6 Monaten Basic hatten wir zwei Englisch Prüfungen, drei theoretische Prüfungen, eine praktische Towerprüfung und am Ende eine praktische Radarprüfung. Jetzt geht es weiter im Ratingkurs."
Die Motivation
„Zu erleben, wie man in Situationen wächst, die anfangs riesig wirken, und dabei ein internationales System sicher am Laufen hält - genau das begeistert mich an diesem Beruf.
Auf die DFS bin ich damals auf einer Ausbildungsmesse gestoßen und war sofort neugierig. Mich hat fasziniert, wie viel Verantwortung hinter diesem Beruf steckt und wie sehr es darauf ankommt, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das Zusammenspiel aus Vorausdenken, schnellen Entscheidungen, Präzision und zu wissen, dass ich aktiv dazu beitrage ein internationales System sicher am Laufen zu halten, ist wirklich spannend. Was mich in der Ausbildung zusätzlich antreibt, ist die eigene Entwicklung. Ich habe schnell gemerkt, wie sehr man an Aufgaben wächst, die anfangs riesig wirken. Das duale Studium hat dem Ganzen noch einmal mehr Tiefe gegeben, weil ich die Luftfahrt sowohl als Lotsin erlebe und daneben auch verstehe, wie sie in ihren Grundbausteinen funktioniert. Natürlich motiviert es auch, in relativ kurzer Zeit am Ende auch noch einen Bachelorabschluss in der Hand zu halten. Ein Beispiel dafür, warum mich das alles so begeistert, sind zum Beispiel die sogenannten „High Traffic Runs“ im Simulator. Der Verkehr nimmt zu, Entscheidungen müssen vorausschauend getroffen werden, und trotzdem darf kein einziges Detail untergehen. Wenn ich am Ende den Überblick behalten und den Verkehr erfolgreich abgearbeitet habe, macht mich das unglaublich stolz."
Die Tätigkeiten
„Mit jedem Schritt im Simulator rücke ich näher an den echten Verkehr heran - und genau diese Mischung aus Theorie, Praxis und Verantwortung macht meine Ausbildung so faszinierend.
Aktuell befinde ich mich im Rating A, sozusagen dem zweiten Abschnitt der Akademie.
Den sechsmonatigen Basic-Kurs habe ich bereits abgeschlossen und werde nun Schritt
für Schritt intensiver im Simulator auf den echten Verkehr vorbereitet. Mein Stundenplan sieht jede Woche anders aus. Als Nächstes stehen ein paar Flugstunden im Simulator an. Mit der eigenen Erfahrung im Cockpit können wir uns dann später besser in die Piloten hineinversetzen und lernen unter anderem, wie man in den verschiedenen Flugphasen optimal mit Piloten kommuniziert und sie bestmöglich unterstützt. Parallel dazu haben wir noch viel Theorieunterricht, in dem wir z.B. Abflug- und Anflugverfahren lernen, den Luftraum verstehen und uns gezielt auf die Praxis vorbereiten. Im Simulator setzen wir das Gelernte dann direkt um. Momentan kann ich mich voll auf die Ausbildung konzentrieren, aber sobald ich in das On-the-Job Training komme, werde ich nebenbei noch meine Bachelorarbeit schreiben."
Die Herausforderungen
„Anfangs war vieles neu und herausfordernd, doch gerade durch meine Fehler bin ich sicherer, strukturierter und als Mensch gewachsen.
Da ich vor dem Studium und der Ausbildung keinerlei Erfahrung in der Luftfahrt hatte, war der Einstieg schon anspruchsvoll. Innerhalb kurzer Zeit musste ich sehr viele neue Inhalte verstehen und anwenden können. Teilweise war auch viel auswendig lernen angesagt. Besonders aber im Simulator war ich anfangs oft nervös und habe Fehler gemacht, einfach, weil ich mir selbst zu viel Druck gemacht habe. Die Coaches unterstützen und zeigen immer wieder neue Lösungswege auf, das ist hilfreich um auf Dauer kreativ und flexibel in der Lösungsfindung zu werden. Gleichzeitig macht es das am Anfang besonders schwer, weil man sich auf keine direkte Lösung wie zum Beispiel „1+1=2“ vorbereiten kann, das erfordert einiges an Umdenken. Am meisten und am besten lernt man außerdem durch die eigenen Fehler. Es ist aber nicht immer leicht neben den schlechten Tagen auch noch den Fortschritt zu sehen, den man macht. Aber genau darin liegt ein großer Teil der Entwicklung. Rückblickend merke ich, wie viel sicherer und strukturierter ich geworden bin."
Die Unternehmenskultur
„Leistung wird erwartet, aber man wird auf dem Weg nie allein gelassen - genau diese Mischung aus persönlicher Atmosphäre und starkem Gemeinschaftsgefühl macht die DFS für mich besonders.
Die Atmosphäre in der DFS ist persönlich und familiär. Leistung wird erwartet, aber man wird auf dem Weg dorthin nicht allein gelassen. Nach jeder Simulationsübung kriegen wir ein ausführliches, individuelles Feedback. Es geht darum zu verstehen, warum etwas gut funktioniert hat und wo man noch präziser oder klarer werden muss. Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem man sich traut, Fragen zu stellen und aus Fehlern zu lernen. Durch das Studium und die Ausbildung entsteht außerdem ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Ich habe viele tolle Leute kennengelernt und wir haben zusammen spannende und teils anstrengende Phasen er- und durchlebt. Für jeden neuen Kurs wird eine eigene Feier geplant, und jeder Kurs, der die Akademie verlässt und ins On-the-Job Training übergeht, wird mit einer gebührenden Feier verabschiedet."
Deine Zukunft:
Die Sicherheit am Himmel
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