Uns schickt der Himmel

Joballtag von Fluglotsinnen und Fluglotsen

Du möchtest einen verantwortungsvollen Job, in dem kein Tag wie der andere ist? Dann check bei uns ein. Denn als Fluglotsin bzw. Fluglotse sorgst du für Sicherheit am Himmel. Du arbeitest Hand in Hand mit Pilotinnen und Piloten und leitest sie gekonnt ans Ziel. Unterstützt von hochspezialisierten Radardaten und Computersystemen.

Am Ende der Schicht weißt du, was du Wichtiges geleistet hast. Und dann heißt Feierabend wirklich Feierabend. Denn da der Job nur im Tower oder Center funktioniert, kannst du keine Arbeit mit nach Hause nehmen. Erfahre hier mehr über den abwechslungsreichen Alltag in der Flugsicherung:

Ein Tag als Fluglotse mit Tomatolix

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Spannende Fakten über unsere Arbeit

2,8 Mio. 

kontrollierte Flugbewegungen jährlich am Himmel über Deutschland. 

5.600

Kolleginnen und Kollegen mit einem Ziel: Passagiere sicher, pünktlich und auf möglichst direktem Weg ans Ziel bringen.

Mit 4 Centern
und 15 Towern

sind wir zuständig für den Luftraum in ganz Deutschland.

Spätestens nach
2 Stunden

haben unsere Fluglotsen in der Regel mindestens 30 Minuten Pause.

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Wegweisend in der Kontrollzentrale

In unseren Kontrollzentralen überwachen wir den gesamten deutschen Luftraum – mit Ausnahme der Flughäfen selbst. Dabei arbeiten immer eingespielte Teams aus Radar- und Koordinationslotsen zusammen. Während der Radarlotse zielgenaue Anweisungen an den Piloten weitergibt, steht der Koordinationslotse im engen Kontakt zu den Nachbarsektoren und übernimmt sämtliche Koordinationsaufgaben – beispielsweise bei Änderungen in der Streckenführung.

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Alles im Blick im Tower

Fluglotsinnen und Fluglotsen im Tower steuern den Verkehr am und rund um den Flughafen. Die Platzlotsen sind dabei für die Start- und Landebahnen zuständig. Die Rolllotsen koordinieren die Bewegungen der Flugzeuge am Boden. Im Flughafennahbereich kontrollieren wir aber nicht nur große Verkehrsmaschinen. Auch Sichtflieger stehen mit dem Tower in Kontakt.

So sieht unser Arbeitsalltag aus

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Damaris und Felix berichten an unserem Recruiting Day aus dem Arbeitsalltag in der Kontrollzentrale Langen.

Simon, Centerlotse

13:30 Uhr – Anfahrt
  • 20-minütige Anfahrt mit dem Fahrrad

13:50 Uhr – Ankunft DFS
  • Headset (und momentan Computermaus) aus meinem Locker holen

  • Pausenplan checken auf mögliche Briefings oder welcher Kollege abzulösen ist

14:00 Uhr – Teambriefing
  • Supervisor/COS informieren über aktuelle sicherheitsrelevante Ereignisse (zum Beispiel Systemfehler/Gefahrenpotenziale), arbeitstechnische Entwicklungen (neue Regelungen/Vorgaben), Stellenausschreibungen, Sonderaufgaben, Ausblicke

  • Evtl. themenspezifische „Gastredner“ aus Safety-Büro, Bundeswehr o. Ä.

14:30 Uhr – Briefing Ende
  • Ablösen des Kollegen im OPS-Raum nach kurzer Übergabe: Arbeitsbeginn

16:00 Uhr – Pausenbeginn
  • Meine präferierte Pausengestaltung: mit Eis und Podcast/Wochenzeitung auf die Terrasse in die Sonne setzen

  • Alternativen wären Pausenraum mit TV/Ruheraum Serie gucken; Fitnessraum/Kickern bei längerer Pause; Beine vertreten auf Firmengelände; besonders beliebt im Frühdienst: „Powernap“ im Ruheraum; Snack in der Kantine essen

17:00 Uhr – Pausenende
  • Ablösen des Kollegen im OPS-Raum nach kurzer Übergabe

  • Arbeiten

18:30 Uhr – Pausenbeginn
  • Abendessen planen: mitgebrachtes Essen aufwärmen/zubereiten

  • Alternativ gehen mehrere Bestelllisten von Lieferdiensten im Kontrollraum rum, bei denen man mitbestellen kann

19:00 Uhr – Pausenende
  • Ablösen des Kollegen im OPS-Raum nach kurzer Übergabe

  • Arbeiten

20:15 Uhr – Pausenbeginn
  • Lieferdienst sehnsüchtig am Empfang begrüßen: Essen!

20:45 Uhr – Pausenende
  • Ablösen des Kollegen im OPS-Raum nach kurzer Übergabe

  • Arbeiten

22:00 Uhr – Feierabend
  • Headset/Maus/Tasse in den Locker legen

22:20 Uhr – Ankunft zu Hause

Felix, Centerlotse

13:25 Uhr – Abfahrt
  • S-Bahn Frankfurt City

13:40 Uhr – Ankunft
  • An der DFS-„eigenen“ S-Bahn-Haltestelle Langen Flugsicherung

13:45 Uhr – Briefing
  • Mittels elektronischem Briefingsystem auf den neusten Stand bringen bzgl. Verfahrensänderungen, Wetterbriefing etc., danach Headset und Kaffeetasse :) aus dem Fach holen

14:00 Uhr – Kurzer Blick auf den Pausenplan
  • Abzulösenden Kollegen finden, Übernahme der Position Radar (Funken mit den Piloten) am Sektor Paderborn Low, Übergabe zum aktuellen Verkehrsgeschehen und Absprachen mit benachbarten Sektoren

15:30 Uhr – Pause
  • Bei gutem Wetter gehe ich gerne eine Runde joggen im direkt an den Campus angrenzenden Wald, alternativ suche ich auch gerne den Fitnessraum auf

16:30 Uhr – Ablöse
  • Auf der Position Koordinationslotse (telefoniert/koordiniert mit umliegenden Sektoren) am Sektor Hamm

18:00 Uhr – Pause – Abendessen
  • Meistens habe ich vorher zubereitetes Essen dabei, welches ich in einer kleinen Küche im Mikrowellenofen aufwärme. Alternativ bietet unsere Cafeteria 1–2 warme Gerichte sowie kleine Snacks an. Außerdem finden sich auch immer Kollegen zusammen, um beim Lieferdienst zu bestellen

18:30 Uhr – Ablösen
  • Als Koordinationslotse am Sektor Paderborn High

20:30 Uhr – Pause
  • Wenn ich nicht am Sporttreiben oder Essen bin, verbringe ich meine Pausen am liebsten im Leseraum mit Lesen oder Serienschauen auf dem Tablet. Des Weiteren stehen auch noch zwei TV-Räume und ein Billard-Dart-Raum zur Verfügung

21:00 Uhr – Ablösen
  • Als Radarlotse am Sektor Hamm – Endspurt :)

22:00 Uhr – Feierabend
  • Tasse und Headset ins Fach und ab nach Hause

Familiäre Atmosphäre

Flugzeuge lotsen ist Teamwork. Dabei kann sich jeder auf den anderen verlassen. In einer konzentrierten Arbeitsatmosphäre arbeiten wir professionell und trotzdem locker miteinander. Wie in einer Familie halten wir zusammen und ziehen gemeinsam an einem Strang.

Zum guten Arbeitsklima trägt auch bei, dass alle wissen: Mein Job ist sicher. Denn wer die Ausbildung besteht, wird übernommen und bekommt eine Festanstellung mit Perspektiven für das gesamte Berufsleben.

Webgames zum Joballtag

Wie faszinierend der Joballtag von Fluglotsinnen und Fluglotsen ist, kannst du bei uns selbst testen. In kleinen Spielen, die ganz nah dran sind an der echten Fluglotsen-Arbeit. Beweise jetzt dein Können und führe zum Beispiel Flugzeuge sicher ans Ziel:

Einblicke in unsere vielfältige Welt

Mehr zum Ablauf der Fluglotsen-Ausbildung

Mehr zum Ablauf des dualen Fluglotsen-Studiums

Häufig gestellte Fragen rund um den Joballtag

Die Fluglotsen-Ausbildung bei der DFS erfolgt nach internationalen Richtlinien. Allerdings unterscheiden sich die Bestimmungen, die die Einstellung der Fluglotsen regeln, von Land zu Land teilweise erheblich, was den Einsatz im Ausland erschweren kann. Im Rahmen internationaler Projekte kann es für dich aber durchaus ins Ausland gehen. 

Mit deinem Potenzial und der richtigen Portion Ehrgeiz ist die Position des Fluglotsen in der Kontrollzentrale oder im Tower noch nicht das Ende der Fahnenstange. Wenn du deine Stärken konsequent ausbauen möchtest und an deinen Schwächen feilst, stehen dir verschiedene Wege offen. Als Supervisor oder sogenannter Chief of Section hast du Fach- und Personalverantwortung für einzelne Lufträume oder mehrere Teams. Außerdem kannst du dein Wissen als Ausbilder oder Fachlehrer an die nächste Generation weitergeben, als Prüfer arbeiten, Verfahren und Vorschriften für technische Systeme weiterentwickeln oder dein Know-how in internationalen Projekten einbringen.

Der Himmel über Deutschland muss rund um die Uhr überwacht werden. Denn auch, wenn es an einigen Flughäfen (wie z.B. Frankfurt) Nachtflugverbote gibt, schläft der Luftverkehr über Deutschland nie. Fluglotsinnen und Fluglotsen arbeiten deswegen in Früh-, Tag-, Spät- und Nachtschichten – auch an Feiertagen und Wochenenden.

Die Planung der Schichten erfolgt dabei immer weit im Voraus und im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten wird stets versucht, individuelle Wünsche und persönliche Bedürfnisse zu berücksichtigen. Zudem können Schichten untereinander getauscht werden.

Ja, auf jeden Fall. Die DFS unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben durch ein flexibles Schichtsystem mit frühzeitiger Dienstplanung und der Möglichkeit zum Schichttausch.

Daher lassen sich persönliche Termine und Hobbys meist langfristig planen, auch wenn Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste weiterhin zum Berufsalltag gehören. Außerdem stehen an vielen Standorten der DFS zahlreiche Angebote zur Kinderbetreuung und zur Freizeitgestaltung zur Verfügung. Das unterstützt nicht nur Familien im Alltag, sondern bietet auch die Möglichkeit, einen Ausgleich zum Berufsleben zu schaffen.

Solche Situationen sind glücklicherweise selten, können aber natürlich vorkommen. In herausfordernden Momenten steht man nicht alleine da: Die Bewältigung erfolgt stets im Team. Gemeinsam arbeitet man an einer Lösung, unterstützt sich gegenseitig und bringt die jeweiligen Erfahrungen und Perspektiven ein.

Sollte einen eine Situation über den eigentlichen Einsatz hinaus beschäftigen, kann das Critical Incident Stress Management (CISM) in Anspruch genommen werden. Speziell ausgebildete Kolleginnen und Kollegen bieten dabei Unterstützung in Form vertraulicher Gespräche an und helfen bei der Verarbeitung belastender Ereignisse.

Dein späterer Einsatzort wird gegen Ende deiner Fluglotsenausbildung von der DFS festgelegt. Die Standortvergabe richtet sich nach dem aktuellen Personalbedarf an den verschiedenen DFS-Standorten.

Deshalb kannst du dir deinen späteren Arbeitsort nicht selbst aussuchen. Dafür erwartet dich an jedem Standort ein vielfältiger Arbeitsalltag und ein starkes Team. Wo auch immer du eingesetzt wirst: Du leistest einen wichtigen Beitrag für einen sicheren Luftverkehr.

Persönliche Einblicke unserer Azubis zur Standortvergabe findest du in unserem Azubiblog.

Werde jetzt Teil unserer Luftfahrtfamilie

Die Fluglotsen-Ausbildung startet mehrmals jährlich. Du kannst dich also jederzeit bei uns bewerben. Idealerweise bewirbst du dich ein Jahr vor deinem gewünschten Ausbildungsstart. Bist du früher verfügbar, kannst du meist auch schneller starten.

Fragen zur Fluglotsen-Ausbildung?

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Team Bewerbermanagement
+49 (0)6103 707-5155
lotsenausbildung@dfs.de

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